Über mich

Hallo, mein Name ist Allwara.

Ich bin ganzheitliche Körpertherapeutin, Physiotherapeutin und Künstlerin.

 

Künstlerischer Ausdruck – Malen, Musizieren, Tanzen, Sprechen – ist für mich ein Weg, meiner inneren Stimme Raum zu geben und mich mit meinem Körper zu verbinden. In diesen kreativen Prozessen erfahre ich immer wieder, was es bedeutet, meiner Essenz nahe zu sein und sie im Leben zu verkörpern.

 

Die Verbindung von Körper, Geist und Seele begleitet mich seit meiner Kindheit. Durch meine Mutter, Shiatsu-Therapeutin, und meinen Vater, Künstler, bin ich früh mit der Kraft von Berührung, Achtsamkeit und einem bewussten Blick auf das Leben in Kontakt gekommen.

 

Während meiner Arbeit als Physiotherapeutin vertiefte sich mein eigener Weg zunehmend. Besonders das Zeichnen weiblicher Körper wurde für mich zu einem Spiegel: ein Raum, in dem ich meine Weiblichkeit erforschen, meinen Körper annehmen und eine tiefere Beziehung zu mir selbst entwickeln konnte. Diese Erfahrungen haben mein Gespür für die individuellen Prozesse und Herausforderungen meiner Klientinnen nachhaltig geprägt.

 

Ein weiterer, sehr wesentlicher Teil meines Weges ist meine Stimme. Über viele Jahre hatte ich mit starker Heiserkeit zu kämpfen; mit 19 Jahren verlor ich meine Stimme zeitweise vollständig. Lange fehlte mir die Festigkeit und Sicherheit, mich über meine Stimme auszudrücken. Erst als ich im März 2023 begann, nüchtern zu leben und mich bewusst meiner eigenen Schoßraumheilung zu widmen, fand ich Schritt für Schritt zurück in meine Stimme.

Heute spüre ich tief, dass meine Stimme ein zentrales Werkzeug ist – um meine Wahrheit zu sprechen, Wissen weiterzugeben und Präsenz zu verkörpern.

 

Mein eigener Lebensweg war nicht geradlinig. In meiner Kindheit habe ich sexuellen Missbrauch erlebt. Über viele Jahre hinweg habe ich versucht, das Erlebte zu verdrängen, meine eigenen Grenzen zu übergehen und mich immer wieder von mir selbst zu entfernen. Irgendwann begann mein Körper, sehr deutlich zu sprechen – durch körperliche Symptome, Schmerzen und den Verlust des Zugangs zu meinem Schoßraum und meiner Sexualität.

 

Das war mein Wendepunkt. Ich verstand, dass Heilung nicht darin liegt, weiterzumachen wie bisher, sondern darin, innezuhalten, hinzuhören und mich mir selbst zuzuwenden.

 

Im Sommer 2025 durchlebte ich zudem eine schwere depressive Phase, begleitet von starker Dissoziation – einem Gefühl, nicht mehr wirklich im eigenen Körper zu sein, um nichts spüren zu müssen. In dieser Zeit wurde Berührung zu meiner wichtigsten Ressource. Nicht als etwas, das ich im Außen gesucht habe, sondern als bewusste Rückkehr zu mir selbst. Mich selbst zu berühren, präsent zu bleiben, immer wieder in Kontakt zu kommen – wortwörtlich.

 

Diese Erfahrung hat mir auf tiefster Ebene gezeigt, wie essenziell Berührung ist. Und zugleich, wie wichtig es ist, wirklich mit sich selbst in Verbindung zu sein. Solange wir diese Verbindung ausschließlich im Außen suchen, kann eine innere Leere oder Wunde nicht vollständig heilen. Berührung im Außen darf und soll Teil unseres Lebens sein – doch die Grundlage dafür ist die Beziehung zu uns selbst.

 

Aus all diesen Erfahrungen ist meine heutige Arbeit entstanden. Neben der achtsamen Berührung fließt zunehmend auch meine Stimme bewusst in meine therapeutische Begleitung ein – durch Sprechen, Tönen und stimmliche Präsenz. Nicht nur als Ausdruck meiner selbst, sondern auch als unterstützendes Element in der Arbeit mit meinen Klientinnen.

 

Ich begleite Frauen dabei, wieder in ihren Körper zu kommen, Sicherheit zu spüren und eine tiefe, ehrliche Verbindung zu sich selbst aufzubauen. Nicht, um etwas zu „reparieren“, sondern um sich selbst wieder zu erinnern.

 

Ich bin überzeugt davon, dass wir Frauen Räume brauchen, in denen wir uns ehrlich begegnen, uns öffnen und uns in Achtsamkeit, Liebe und Vertrauen begegnen können. Räume, in denen Heilung geschehen darf – individuell und gemeinsam.

 

Meine Arbeit versteht sich als Einladung, die eigenen Schlüssel zur Heilung wieder in die Hand zu nehmen. Ich unterstütze dich dabei, diesen Zugang zu dir selbst zu finden – für mehr Lebendigkeit, Verbundenheit und ein tiefes Ankommen im eigenen Körper.

 

Ich freue mich darauf, dich auf deinem Weg begleiten zu dürfen.